nagelj.gif (4644 octets)       ERGEBNISSE:

BienenIm Vergleich zur Krainischen Biene hat die Italienische gute Ergebnisse nur in den Multiflorahonigen zu verzeichnen und zwar im Spätsommer und im Herbst. Sie eignet sich nicht für die Honige aus  Blatt-und-Nadelwäldern-die Ernte war dort nicht sehr gut.

Die Exzelenz der italienischen Biene beruht hauptsächlich auf der Vielzahl des Volkes im Herbst und dies obgleich es zu diesem Zeitpunkt in Slowenien keine Honigernte mehr gibt.

Man muss auch einräumen, dass diese Ligustica Biene weniger ausschwärmt als die Krainische, sie gibt sich mit einer einfacheren Bienenzüchterischen Technik zufrieden.

Die Kaukasische Biene glich der Italienischen. Ihre Entwicklung im Frühling erfolgte jedoch langsamer, während die Völker im Sommer sehr stark waren; sie schwärmte nicht aus, propolisierte jedoch in beträchtlichem Ausmass.

Was die Bevölkerung der einzelnen Rassen anbetrifft lag der Ertrag der Kaukasischen Biene 19% unter dem der Italienischen und sogar 37% unter dem der Krainischen Biene. Dagegen war die Kaukasische ruhig und am wenigsten agressiv, ruhiger als die Krainische die doch für ihre Ruhe bekannt ist. 

Die grösste Überraschung innerhalb dieser Versuche ergab sie jedoch aus den Honigernten in aus Koniferen bestehenden Wäldern im Winter, denn die beiden Rassen, d.h. die Italienische und die kaukasiche überwintern sehr schlecht. Alle Stöcke hatten als Vorrat 1/3 Honigtau und 2/3 Pfefferkrauthonigtau. Der Überwinterungsort war 5 Kilometer von der Meeresküste entfernt und die Höhenlage 80 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Italienische und die Kaukasiche sind im Winter an Nosemose und Diarrhöe erkrankt und ihre Entwicklung wurde dadurch geschwächt.Die Krainische ihrerseits erkrankte nich und die Überwinterung verlief problemlos.

Dies beruht auf der Tatsache dass sich die Krainische im Winter ausruht, anderes als die kaukasiche die ziemlich spät im Herbst   und selbst im Winter wie die Italienische, unter schwierigen Bedingungen bis zu 2 dm² Larven legt, mehr verzehrt und so ihren Organismus schwächt. Die Kaukasiche und die Italienische ernten sehr wenig Honigtau und dürfen im Wintervorrat keine Honigtauabfälle haben. Die Italienische hat im Winter einen zu grossen Verzehr, was in Ländern mit hervorragenden späten Honigernten nicht vertretbar ist.

Pavlé ZDEŠAR,

Beruflicher Imker, Experte für Carnica-Forschung am slowenischen Landwirschaftsministerium, Journalist bei der Imkerzeitschrift "Slovenski Cebelar ", und Mitglied des Staatlichen Amtes für die Auslese der Carnica. 

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Lezte Änderung am : 31/12/06 - ®Site von Aloys Ivanec   Carniolan  "diffusion of Autochton Carnica Königinnen aus  Slowenien", 19 allée du Gros Chêne 63910 Chignat (Frankreich)